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Blume/Kischko
RECHTSANWÄLTE

ARBEITSRECHT in Greifswald

Kündigungen des Arbeitsverhältnisses, Kündigungsschutzklagen, Abfindungen, Gestaltung und Prüfung von Arbeitsverträgen, Durchsetzung von Lohnforderungen, Abmahnungen, Zeugnisse, Urlaub, Mobbing,

 

ARBEITSRECHT in Greifswald

Sie haben eine Kündigung bekommen? Wollen Arbeitsentgelt, Urlaub oder Sonderzahlungen einfordern? Einen Mitarbeiter kündigen? Sie haben aufgrund einer Erkrankung keine Möglichkeit mehr, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und deshalb eine Erwerbsminderungsrente oder andere Sozialleistungen beantragt, die Ihnen nicht bewilligt werden? Arbeitslosengeld, Krankengeld oder eine Rehabilitationsleistung werden Ihnen nicht zugestanden?

Bei allen Fragen im Arbeits- und Sozialrecht steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Kischko mit Rat und Tat zur Seite. Die häufige Kombination von arbeits- und sozialrechtlichen Problemen erfordert eine komplexe Beratung und Tätigkeit, die wir Ihnen anbieten. Daher kümmern wir uns um das Arbeitsrecht in der Hansestadt Greifswald und Umgebung.

Schwerpunkte im Arbeitsrecht sind die Prüfung von Arbeitsverträgen, Abmahnungen oder Kündigungen. Die Einreichung einer Kündigungsschutzklage oder deren Abwehr sowie die Durchsetzung von Lohnforderungen gehören ebenso zum Arbeitsrecht und den Aufgabengebieten unserer Anwälte.

AKTUELLES

Unzulässige Aufforderung in Stellenanzeige zur Angabe der Konfession bei Bewerbung um Sekretariatsstelle beim Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche (16.10.2020)  /  
Die Aufforderung zur Angabe der Konfession bei der Bewerbung um eine Sekretariatsstelle beim Oberkirchenrat der Evangelischen Kirche ist unzulässig. Eine solche Aufforderung begründet die Vermutung einer Diskriminierung wegen der Religion. Dies hat das Arbeitsgericht Karlsruhe entschieden.

(Arbeitsgericht Karlsruhe, Urteil vom 18.09.2020 - 1 Ca 171/19)

BAG: Änderung von Anpassungs­regelungen zum Abbau einer Überversorgung gerechtfertigt (14.10.2020)  /  
Liegt ein Fall der planmäßigen Überversorgung vor, können im öffentlichen Dienst die Anforderungen der sparsamen und wirtschaftlichen Haushaltsführung die Anpassung von Versorgungsregelungen, wie etwa die Einführung einer sog. Nettolimitierung, rechtfertigen. Die Grundsätze des Vertrauensschutzes und der Verhältnismäßigkeit können die Änderung einer Anpassungsregelung stützen. Versorgungsordnung – der Einwand der Verwirkung aus § 242 BGB nicht entgegengehalten werden kann.

(BAG, Urteil vom 13.10.2020 - 3 AZR 410/19)

Konzern­betriebsrats­sitzung als Präsenzsitzung trotz Corona-Pandemie zulässig (13.10.2020)  /  
Das Arbeitsgericht Berlin hat in einem Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes entschieden, dass einem Konzernbetriebsrat die Durchführung einer Konzern­betriebsrats­sitzung als Präsenzsitzung nicht verboten werden kann.

(ArbG Berlin, Beschluss vom 07.10.2020 - 7 BVGa 12816/20)

BAG erbittet Vorabentscheidung des EuGH zur Verjährung von Urlaubsansprüchen (30.09.2020)  /  
Das Bundes­arbeits­gericht hat zur Klärung der Frage, ob der Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub nach §§ 194 ff. BGB der Verjährung unterliegt, ein Vorab­entscheidungs­ersuchen an den EuGH gerichtet.

(BAG, Beschluss vom 29.09.2020 - 9 AZR 266/20 (A))

Arbeit­nehmer­eigen­schaft einer als Freiberuflerin geführten Telefon­sex­dienst­leisterin (29.09.2020)  /  
Eine als Freiberuflerin geführte Telefon­sex­dienst­leisterin ist als Arbeitnehmerin anzusehen, wenn sie in eine fremde betriebliche Arbeitsstruktur mit einseitiger Steuerung und Kontrolle der Betriebsabläufe eingebunden ist. Dies geht aus einer Entscheidung des Landes­arbeits­gerichts Köln hervor.

(LAG Köln, Beschluss vom 25.08.2020 - 9 Ta 98/20)

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