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Blume/Kischko
RECHTSANWÄLTE

ARBEITS- und SOZIALRECHT in Greifswald

Kündigungsschutz, Arbeitsverträge, Lohnforderungen, Abmahnungen,

Erwerbsminderungs- und Unfallrenten, Opferrenten, Rentenregresse,

Leistungen der Rehabiltation und Teilhabe, Unterhaltsregresse der Sozialleistungsträger

ARBEITSRECHT und SOZIALRECHT in Greifswald

Sie haben eine Kündigung bekommen? Wollen Arbeitsentgelt, Urlaub oder Sonderzahlungen einfordern? Einen Mitarbeiter kündigen? Sie haben aufgrund einer Erkrankung keine Möglichkeit mehr, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen und deshalb eine Erwerbsminderungsrente oder andere Sozialleistungen beantragt, die Ihnen nicht bewilligt werden? Arbeitslosengeld, Krankengeld oder eine Rehabilitationsleistung werden Ihnen nicht zugestanden?

Bei allen Fragen im Arbeits- und Sozialrecht steht Ihnen Herr Rechtsanwalt Kischko mit Rat und Tat zur Seite. Die häufige Kombination von arbeits- und sozialrechtlichen Problemen erfordert eine komplexe Beratung und Tätigkeit, die wir Ihnen anbieten. Daher kümmern wir uns um das Arbeitsrecht in der Hansestadt Greifswald und Umgebung.

Schwerpunkte im Arbeitsrecht sind die Prüfung von Arbeitsverträgen, Abmahnungen oder Kündigungen. Die Einreichung einer Kündigungsschutzklage oder deren Abwehr sowie die Durchsetzung von Lohnforderungen gehören ebenso zum Arbeitsrecht und den Aufgabengebieten unserer Anwälte.

Im Sozialrecht sind wir spezialisiert auf die Durchsetzung von Renten (Rente wegen Erwerbsminderung). Leistungen der Arbeitsförderung (SGB III), der Rehabilitation sowie auf Teilhabe sind weitere Bereiche, in denen wir Sie kompetent beraten.

Rechtsanwalt Mark Kischko hat sich vor allem auf dem Gebiet der Durchsetzung von Erwerbsminderungsrenten einen hohen Spezialisierungsgrad erarbeitet. Seine fachübergreifende Betrachtung Ihres Problems hilft Ihnen, strategisch richtige Entscheidungen zu treffen.

AKTUELLES

Ostersonntag ist ein hoher Feiertag im Sinne des Manteltarifvertrags (18.04.2019)  /  
Das LAG Düsseldorf hat entschieden, dass Oster- und Pfingstsonntag hohe Feiertage im Sinne von § 4 MTV sind und daher Arbeitnehmer, die an diesen Tagen arbeiten, Anspruch auf einen erhöhten Tarifzuschlag haben.

(LAG Düsseldorf, Urteil vom 22.02.2019 - 6 Sa 996/18)

Wechsel zu sachgrundloser Befristung bei verbundenen Unternehmen kann rechtsmissbräuchlich sein (16.04.2019)  /  
Schließt ein mit einem anderen Arbeitgeber rechtlich und tatsächlich verbundener Arbeitgeber mit einem zuvor bei dem anderen Arbeitgeber befristet beschäftigten Arbeitnehmer einen sachgrundlos befristeten Arbeitsvertrag ab, kann es sich um eine rechts­missbräuchliche Umgehung der gesetzlichen Bestimmungen zur sachgrundlosen Befristung handeln. Dies hat das Landes­arbeits­gericht Berlin-Brandenburg zu einem Arbeitsverhältnis im Bereich der Forschung entschieden.

(LAG Berlin, Urteil vom 16.01.2019 - 21 Sa 936/18)

BAG: Tarifvertragliches Recht auf Anordnung einer ärztlichen Untersuchung eines Schwerbehinderten zwecks Feststellung seiner Arbeitsfähigkeit setzt kein Präventions­verfahren voraus (16.04.2019)  /  
Gewährt ein Tarifvertrag dem Arbeitgeber das Recht, die ärztliche Untersuchung eines Arbeitnehmers zur Feststellung seiner Arbeitsfähigkeit anzuordnen, so setzt dies bei einem schwerbehinderten Arbeitnehmer nicht voraus, dass zuvor ein Präventions­verfahren gemäß § 167 Abs. 1 SGB IX durchgeführt wird. Zwischen den beiden Verfahren besteht kein Rangverhältnis, sondern ein Nebeneinander. Dies hat das Bundes­arbeits­gericht entschieden.

(BAG, Urteil vom 25.01.2018 - 2 AZR 382/17)

Arbeitsvertrag kann auch durch tatsächliches Handeln geschlossen werden (15.04.2019)  /  
Ein Arbeitsvertrag kann zustande kommen, indem der Arbeitnehmer seine Arbeit tatsächlich aufnimmt und der Arbeitgeber die Arbeit annimmt. Arbeitnehmer und Arbeitgeber erklären dadurch konkludent Angebot und Annahme des Arbeitsvertrags. Ein tarifliches Schriftformgebot für den Abschluss eines Arbeitsvertrags führt in der Regel nicht zur Unwirksamkeit des durch tatsächliches Handeln zustande gekommenen Arbeitsvertrags....

(LAG Schleswig-Holstein, Urteil vom 07.08.2018 - 1 Sa 23/18)

Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes ist bei gestuftem Ausschreibungs­verfahren nicht zur Einladung eines externen schwerbehinderten Bewerbers zu einem Vorstellungs­gespräch verpflichtet (12.04.2019)  /  
Ein Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes ist nicht in jedem Fall gemäß § 165 Satz 3 SGB IX zur Einladung des externen schwerbehinderten Bewerbers zu einem Vorstellungs­gespräch verpflichtet. So darf er eine Stelle gleichzeitig extern und intern ausschreiben. Dabei kann die externe Ausschreibung unter den Vorbehalt gestellt werden, dass externe Bewerber nur zum Zuge kommen sollen, wenn sich nicht genug interne...

(LAG Schleswig-Holstein, Urteil vom 18.12.2018 - 1 Sa 26 öD/18)

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