Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung der Webseite fachanwalt-greifswald.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. schließen
Blume/Kischko
RECHTSANWÄLTE
FAMILIENRECHT

Ehescheidung, Regelung der Ehescheidungsfolgen, Vermögensauseinandersetzung,

Sorge- und Umgangsrecht, Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt, Ehewohnung und Hausrat,

Abstammungsrecht, Gewaltschutz, Eheverträge, Partnerschaften außerhalb der Ehe

Sie brauchen Rat und Hilfe bei Trennung oder Scheidung?

Dann sind Sie bei uns in guten Händen!

Wir legen besonderen Wert auf eine individuelle Beratung innerhalb der Problemfelder des Familienrechts. Dies unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen emotionalen Situation.

Wir beraten und vertreten Sie in Ehescheidungs- und Folgesachen (Trennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt, Kindesunterhalt, elterliche Sorge, Umgangsrecht, Versorgungsausgleich, Vermögensauseinandersetzung, Zugewinnausgleich sowie Zuweisung der Ehewohnung und des Hausrates).

Bei der Bearbeitung familienrechtlicher Mandate steht für uns im Vordergrund, Einigung herbeizuführen und einvernehmliche Lösungen zu finden. Natürlich können Sie uns auch als Mediatoren beauftragen, um Regelungen der Scheidungsfolgen konfliktarm und effektiv herbeizuführen.

Gerade im Interesse gemeinsamer Kinder ist die Vermeidung gerichtlicher Auseinandersetzungen oftmals der bessere Weg. Natürlich werden wir Ihnen aber auch unsere Fähigkeiten zur Führung eines Rechtsstreites empfehlen, wenn es erforderlich ist.

Als versierte Fachanwälte für Familienrecht verstehen wir uns auch für Sie darauf, klare vertragliche Regelungen in Form einer Scheidungsfolgenvereinbarung zu finden.

Wir begleiten Sie mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung auf dem Weg durch die häufig schwierige Trennungszeit bis hin zur rechtskräftigen Scheidung.

AKTUELLES

Einflussnahme auf Kind durch Elternteil rechtfertigt nicht Verkürzung des Ferienumgangs (19.08.2019)  /  
Besteht die Befürchtung, dass ein Elternteil negativ Einfluss auf das Kind nimmt, so rechtfertigt dies nicht die Verkürzung des Ferienumgangs. Vielmehr muss der befürchteten Einflussnahme mittels Auflagen gemäß § 1684 Abs. 3 Satz 2 BGB begegnet werden. Dies hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden.

(OLG Düsseldorf, Beschluss vom 18.05.2018 - 8 UF 53/17)

Anspruch auf Witwenrente auch bei nur viertägiger Ehe möglich (13.08.2019)  /  
Das Sozialgericht Karlsruhe hat entschieden, dass einer Frau, dessen Mann vier Tage nach der Eheschließung an einer Tumorerkrankung verstorben war, dennoch Anspruch auf Witwenrente zusteht. Da die Frau eine konsequente Verwirklichung eines bereits vor Erlangung der Kenntnis von der lebensbedrohlichen Krankheit bestehenden Heiratsentschlusses beweisen konnte, lag zur Überzeugung des Gerichts keine Heirat aus Gründen einer Versorgungsehe vor.

(SG Karlsruhe, Urteil vom 06.11.2018 - S 10 R 1885/17)

Ehepartner hat nach Trennung auch ohne vorheriges Zusammenleben Anspruch auf Trennungsunterhalt (13.08.2019)  /  
Der Anspruch auf Trennungsunterhalt setzt weder voraus, dass die Beteiligten vor der Trennung zusammengezogen sind oder zusammen gelebt haben noch dass es zu einer Verflechtung der wechselseitigen Lebenspositionen und zu einer inhaltlichen Verwirklichung der Lebensgemeinschaft gekommen ist. Dies entschied das Oberlandesgericht Frankfurt am Main und sprach mit dieser Begründung der getrennt lebenden Ehefrau Trennungsunterhalt zu.

(OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 12.07.2019 - 4 UF 123/19)

Anspruch auf Aus­bildungs­unterhalt im Freiwilligen Sozialen Jahr nach Abschluss des achtjährigen Gymnasiums (29.07.2019)  /  
Einem volljährigen Kind steht auch während des Freiwilligen Sozialen Jahrs ein Anspruch auf Aus­bildungs­unterhalt zu. Dies gilt zumindest dann, wenn es zuvor ein achtjähriges Gymnasium durchlaufen hat. Das Freiwillige Soziale Jahr gehört zur Orientierungsphase, in der Aus­bildungs­unterhalt zugesprochen wird. Dies hat das Amtsgericht Waldshut-Tiengen entschieden.

(AG Waldshut-Tiengen, Beschluss vom 13.07.2018 - 6 F 74/18)

In Umgangs- und Sorge­rechts­verfahren wegen Kindes­wohl­gefährdung sowie Ab­änderungs­verfahren ist Tätigkeit des Gerichts nicht von Zahlung eines Vorschusses abhängig (26.07.2019)  /  
In Umgangsverfahren darf die Tätigkeit des Amtsgerichts nicht von der Zahlung eines Vorschusses gemäß § 14 Abs. 1 FamGKG abhängig gemacht werden. Zudem sind Sorge­rechts­verfahren wegen Kindes­wohl­gefährdung und daran anschließende Ab­änderungs­verfahren keine Antragsverfahren, so dass § 14 Abs. 3 FamGKG nicht greift. Dies hat das Kammergericht Berlin entschieden.

(KG Berlin, Beschluss vom 15.06.2018 - 13 WF 144/18)

nach oben