Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung der Webseite fachanwalt-greifswald.de stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. schließen
Blume/Kischko
RECHTSANWÄLTE
FAMILIENRECHT

Ehescheidung, Regelung der Ehescheidungsfolgen, Vermögensauseinandersetzung,

Sorge- und Umgangsrecht, Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt, Ehewohnung und Hausrat,

Abstammungsrecht, Gewaltschutz, Eheverträge, Partnerschaften außerhalb der Ehe

Sie brauchen Rat und Hilfe bei Trennung oder Scheidung?

Dann sind Sie bei uns in guten Händen!

Wir legen besonderen Wert auf eine individuelle Beratung innerhalb der Problemfelder des Familienrechts. Dies unter Berücksichtigung Ihrer persönlichen emotionalen Situation.

Wir beraten und vertreten Sie in Ehescheidungs- und Folgesachen (Trennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt, Kindesunterhalt, elterliche Sorge, Umgangsrecht, Versorgungsausgleich, Vermögensauseinandersetzung, Zugewinnausgleich sowie Zuweisung der Ehewohnung und des Hausrates).

Bei der Bearbeitung familienrechtlicher Mandate steht für uns im Vordergrund, Einigung herbeizuführen und einvernehmliche Lösungen zu finden. Natürlich können Sie uns auch als Mediatoren beauftragen, um Regelungen der Scheidungsfolgen konfliktarm und effektiv herbeizuführen.

Gerade im Interesse gemeinsamer Kinder ist die Vermeidung gerichtlicher Auseinandersetzungen oftmals der bessere Weg. Natürlich werden wir Ihnen aber auch unsere Fähigkeiten zur Führung eines Rechtsstreites empfehlen, wenn es erforderlich ist.

Als versierte Fachanwälte für Familienrecht verstehen wir uns auch für Sie darauf, klare vertragliche Regelungen in Form einer Scheidungsfolgenvereinbarung zu finden.

Wir begleiten Sie mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung auf dem Weg durch die häufig schwierige Trennungszeit bis hin zur rechtskräftigen Scheidung.

AKTUELLES

OLG Frankfurt zum Umgangsrecht und Hundehaltung (06.11.2020)  /  
Begehrt ein Vater, der mit sieben Hunden in einem Haushalt lebt, ein Umgangsrecht mit seinem noch nicht zwei Jahre alten Kind, dürfen diese Umgangskontakte in Gegenwart eines oder mehrerer Hunde nicht unbeaufsichtigt sein. Die grundsätzliche Abwesenheit der Hunde ist dagegen nicht erforderlich, beschloss das Oberlandesgericht Frankfurt am Main (OLG) mit heute veröffentlichter Entscheidung und änderte die familien­gerichtliche Regelung teilweise ab.

(OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 27.10.2020 - 1 UF 170/20)

Fremdunterbringung des Kindes trotz freiwilliger Bereitschaft zur Familienhilfe bei fehlender Problemeinsicht des Elternteils (05.11.2020)  /  
Selbst wenn ein Elternteil sich bereit erklärt Familienhilfe in Anspruch zu nehmen, ist eine Fremdunterbringung des Kindes aus Kindeswohlgründen erforderlich, wenn beim Elternteil die Problemeinsicht fehlt. In diesem Fall stellt eine Auflage zur Annahme von Familienhilfe kein milderes Mittel gegenüber der Fremdunterbringung dar. Dies hat das Oberlandesgericht Brandenburg entschieden.

(OLG Brandenburg, Beschluss vom 28.09.2020 - 13 UF 161/18)

Keine quotale Unterhaltspflicht für beide Elternteile bei Be­treuungs­verhältnis von 45 % zu 55 % (15.10.2020)  /  
Bei einem Be­treuungs­verhältnis von 45 % zu 55 % liegt kein echtes Wechselmodell vor, bei denen beide Elternteile quotal für den Kindesunterhalt aufkommen. Vielmehr ist das Elternteil mit der geringeren Betreuungszeit allein bar­unterhalts­pflichtig. Dies hat das Kammergericht Berlin entschieden.

(KG Berlin, Beschluss vom 15.04.2019 - 13 UF 89/16)

BGH: Keine Pflicht des unterhalts­pflichtigen Kindesvaters zur Anfechtung der rechtlichen Vaterschaft zu einem nicht leiblichen Kind (07.10.2020)  /  
Die Unterhaltsansprüche des rechtlichen Kindes sind gleichrangig mit denen des leiblichen Kindes. Für den unterhalts­pflichtigen Kindesvater besteht keine Pflicht zur Anfechtung der rechtlichen Vaterschaft zu einem nicht leiblichen Kind. Dies hat der Bundesgerichtshof entschieden.

(BGH, Beschluss vom 29.01.2020 - XII ZB 580/18)

Aussperrung eines Ehegatten aus Ehewohnung begründet Anspruch auf Wiedereinräumung des Besitzes (22.09.2020)  /  
Wird ein Ehegatte vom anderen Ehegatten eigenmächtig, ohne Vorliegen von Gründen aus der Ehewohnung ausgesperrt, so steht ihm ein Anspruch auf Weidereinräumung des Besitzes zu. Der Anspruch ergibt sich dabei aus einer entsprechenden Anwendung des § 1361b BGB. Dies hat das Oberlandesgericht Frankfurt a.M. entschieden.

(OLG Frankfurt am Main, Beschluss vom 11.03.2019 - 4 UF 188/18)

nach oben